Kategorie: Asien

  • Surfing Sri Lanka

    Surfing Sri Lanka

    Weiter geht es mit tropischen Content aus Sri Lanka und zwar dreht sich alles ums Surfen. Unglaublich wie viele Nachrichten und Fragen mich zu diesem Thema erreicht haben und deshalb wurde kurzerhand beschlossen, ein Blogpost muss her. Eines vorweg ich bin selber kein Surfprofi und kenn mich nicht zu 100% aus, aber ich dachte mir vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, wenn ich hier alle wichtigen Infos zusammentrage und euch erzähle wie ich es so erlebt habe. Der Hauptgrund wieso wir uns für Sri Lanka entschieden haben war eigentlich das Surfen. Seit ich auf Bali und auch auf Mauritius war und gesehen habe wie schön es ist in warmen Gebieten zu surfen, muss es für mich einmal im Jahr irgendwo hingehen wo ich ohne Probleme auch im Bikini ins Wasser gehen kann. Ja und so wurde es im Dezember dann also Sri Lanka.

    Saison – Wo? Wann?

    Das schöne an Sri Lanka ist, dass man eigentlich das ganze Jahr über ganz gut surfen kann. Es kommt aber immer darauf an wo man genau ist. Von November bis April ist die Süd-Westküste perfekt, denn es ist trocken und man hat eigentlich immer gut Wellen. Wir waren Ende Dezember und Januar und hätten uns eigentlich so gut wie jeden Tag mit dem Brett in die Fluten stürzen können. Klar an manchen Tagen ist es besser als an anderen, aber das ist überall so und wer surfen gehen will, muss doch immer ein bisschen flexibel sein. Uns hat man gesagt dass es vor allem im November in der Gegend um Hikkaduwa sehr gut sein soll. Und unser Surf Guide aus Ahangama, meinte sogar dass es bis in den Mai hinein Wellen gibt. 

    Ja und von Juni bis September geht es dann in Arugam Bay weiter. Wobei es in den Sommermonaten schon sehr voll werden kann. Hierzu kann ich selber nicht viel sagen, da wir auf dieser Seite der Insel nicht waren. 

    Auch für Anfänger geeignet?

    Ganz oft wurde ich gefragt, ob ich Sri Lanka auch für Anfänger empfehlen würde und das kann ich zu 100% mit Ja beantworten. Klar gibt es einige tricky Spots, doch die meidet man als Anfänger sowieso. Bzgl. Surfcamps kann ich euch leider nicht weiterhelfen, da wir auf eigene Faust unterwegs waren. Doch in der Gegend um Ahangama/Midigama gibt es einige Camps bzw. auch Shops die zum Beispiel Stunden oder Guidings anbieten. Ja und wenn ihr einfach mal probieren wollt, dann ab nach Welligama mit euch. Dort gibt es einen großen Beachbreak, wo man sich für wenige Euro einfach mal ein Brett ausleihen und auch nur im Weißwasser spielen kann. Von Hikkaduwa runter bis Mirissa und weiter. Beach oder Riff. Anfänger oder Fortgeschritten. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Ja und das beste, das Wasser ist so warm, dass man den Neoprenanzug ohne Probleme zuhause lassen kann. 

    Transport

    Nimmt man das eigene Surfbrett mit? Ja oder Nein? Das ist immer so eine Sache und jedes Mal aufs Neue erstelle ich eine Pro und Kontra Liste und überlege, ob ich mir das wirklich antue. Da mein Board das letzte Mal auf Bali so wirklich Verwendung war und wir glücklicherweise mit Etihad Airways geflogen sind, wo man Surfbretter (bis zu einer gewissen Größe) gratis transportieren kann, habe ich beschlossen das “Risiko” einzugehen und es mitzunehmen. Natürlich ist es unkomplizierter wenn man sich einfach vor Ort ein Brett ausleiht, denn man hat nicht so viel zu tragen und man muss keine Angst haben, dass beim Flug etwas passiert. Da ich aber nicht wusste wie die Shops ausgestattet sind und ich mich mit meinem eigenen Brett einfach unglaublich wohl fühle, wurde es gut verpackt und durfte mit. Ich musste es bei Etihad Airways nichtmal vorher anmelden. Solange es eine bestimmte Größe und die Freigepäcksgrenze nicht überschreitet, ist es total unkompliziert. Alle Infos dazu findet ihr hier

    Damit das Brett den Flug gut übersteht wurde es mit Luftpolsterfolie und Karton verpackt, in eine Surfsocke gesteckt und dann ins Surfbag gepackt. Ich hatte echt Angst und war übervorsichtig, denn dieses Brett habe ich mir in Bali gekauft und es hat irgendwie eine ganz besondere Bedeutung für mich. Es hat bis auf eine ganz kleine Delle (mein Herz hat geblutet) die nicht weiter schlimm war den Flug gut überstanden. 

    Vor Ort waren wir dann eigentlich immer mit dem Tuk Tuk unterwegs und die haben uns auch mit Surfboard ohne Probleme mitgenommen. Zur Sicherheit hatten wir noch Spanngurte dabei, wobei ganz viele Fahrer sowieso welche hatten. Ja und wenn wir dann alleine zum Strand sind, habe ich mir das Brett einfach unter den Arm geklemmt und dann ging es auch schon los und die Spots wurden gecheckt. Leider gibt es auf Sri Lanka noch nicht wirklich Mopeds mit Surfrags, was ein bisschen mühsam ist, aber wie sagt man so schön Not macht erfinderisch. 

    Surfspots – Südwestküste

    Hikkaduwa: Hier gibt es einige Spots mit Wellen für Beginner bis Fortgeschritten. Da dieser Ort aber sehr beliebt bei Touristen ist und sehr viel angeboten wird, ist hier meistens sehr viel los. Nicht nur am Land sondern auch im Wasser. Wir waren kurz vor Weihnachten in Hikkaduwa und es war eigentlich relativ ruhig und wir hatten nicht wirklich das Gefühl, dass dieser Ort überlaufen ist. Im Wasser war trotzdem einiges los, aber es war überschaubar. Es gibt hier sowohl einen Beach- als auch Reefbreak. Wir haben direkt beim Hauptspot im Mountain Wave  Hotel gewohnt, was natürlich sehr praktisch war. Raus aus dem Bett und hinein ins Wasser.  Spots: Main Point | Beachbreak 

    Ahangama: Hier haben wir die meiste Zeit unserer Reise verbracht, weil es uns einfach unheimlich gut gefallen hat und es auch einige Spots gibt, die nicht so überlaufen sind. Die Spots um Ahangama sind wahrscheinlich eher für jene die schon mal am Surfbrett gestanden sind, aber zum Beispiel in Kabalana kann man auch als Anfänger sein Glück versuchen. Spots: Devil Island. The Rock, Gas Station, South Beach 

    Midigama: Auch Midigama hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil die Strände und auch die Spots nicht so extrem überfüllt waren. Hier handelt es sich aber nur um Reebreaks die eher für Fortgeschrittene geeignet sind. Also wenn man noch nicht auf einem Brett gestanden ist, würde ich diese Gegend eher nicht empfehlen. Es gibt hier nämlich auch einige Spots (z.B. Rams) die etwas tricky sind und auch mein Po durfte einmal so richtig schön das Riff küssen. Was dann doch ein bisschen schmerzhaft war. Wenn man aber schon Erfahrung mit Riffwellen hat, go for it. Vor allem Lazy Left und Right sind wirklich cool und man kommt auch ganz easy raus ins Line Up.  Spots: Lazy Left, Lazy Right, Rams, Coconuts, Planations 

    Weligama: Der Ort selber war mir persönlich zu touristisch, aber der lange Beachbreak ist super um wieder Gefühl für die Welle zu bekommen und der perfekte Spot für Anfänger und auch Longboarder. Weligama ist wirklich gut besucht und vor allem am Strand tummeln sich die Touristen. Ein Surfboardverleih neben dem nächsten und ja das merkt man dann natürlich auch im Wasser. Da der Strand aber 2 Kilometer lang ist kann man den Massen aber eigentlich ganz gut ausweichen und es verteilt sich schön. Für alle die schon ein bisschen mehr Ausdauer beim Paddeln haben, kann ich Fishermans ans Herz legen. Der Spot ist etwas versteckt hinterm Hafen und man muss doch etwas länger paddeln bis man das Line Up erreicht, aber wenn man mal dort ist will man gar nicht mehr weg. Die Welle kommt richtig schön soft und es macht richtig viel Spaß. Es ist zwar auch immer was los, aber im Vergleich zu anderen Spots ist es hier doch ruhiger. Spots: Beachbreak, Taprobane, Fisherman’s

    Mirissa: Ein Reefbreak den ich nur vom Strand aus beobachtet habe, da entweder gar keine Welle oder ich dann doch etwas unsicher war. Dieser Spot ist auf jeden Fall eher für Fortgeschrittene aber auch für sichere Anfänger geeignet. Nur der Einstieg auf Grund von Fels, Riff und vielen Seeigeln ist etwas tricky und man sollte sich das vorher schon genau ansehen. wo man rein und raus geht. Mirissa zählt zu den schönsten Stränden an der Küste und auch wenn man selber keine Wellen reitet, zahlt es sich aus einen Stopp einzulegen und den Surfern zuzuschauen Spots: Mirissa Right & Mirissa Left

    HiriketyiaLast But not Least haben wir noch einen Halt in Hiriketyia eingelegt. Dieser Ort wurde uns von vielen Seiten vor allem wegen der kleinen Riffwelle wärmstens empfohlen und ja die Bucht ist wirklich traumhaft und auf der linken Seite hat man eine Welle die richtig schön soft kommt und richtig viel Spaß macht. Jedoch gibt es ein Problem und zwar sind das die vielen Menschen mit denen man sich diesen kleinen Point Break teilen muss. Die Take Off Area ist doch sehr klein und man muss regelrecht um die Wellen kämpfen. So schön es dort auch ist, mit so vielen Menschen im Wasser macht es einfach nur halb so viel Spaß. Alternativ gibt es noch einen Beach Break in der Bucht, jedoch ist auch hier einige los. Zum Beginnen ist es aber perfekt. 

    Es gibt in der Gegend um Tangalle angeblich noch ein paar coole Spots und auch Matara und rund um Unuwatuna soll es ganz gut sein. Darüber kann ich selber nicht viel sagen, aber ich dachte es schadet nicht, wenn ich diese Orte zum Schluss noch kurz anführe. Sehr hilfreich ist übrigens die Magic Seaweed App, auch wenn leider noch nicht alle Spots eingezeichnet sind, kann man hier den Forecast etwas beobachten. 

    Meinen Beitrag über unsere Route, die Anreise und Kosten findet ihr übrigens hier. 

  • Sri Lanka – Anreise.Kosten.Route

    Sri Lanka – Anreise.Kosten.Route

    Endlich ist es soweit, mein erster Beitrag über Sri Lanka ist fertig und ich muss gestehen es war gar nicht so einfach, die ganzen Fotos und Informationen zu ordnen. Ich habe ziemlich lange gebraucht um mich zu entscheiden wie ich die Beiträge aufbaue und wie viele es werden sollen, damit ich auch wirklich alles mit euch teilen kann. Nicht so einfach wenn man so viel erlebt kann ich euch sagen. Nun ist es aber entschieden und insgesamt wird es 4 Beiträge zu dieser Reise geben, einen mit Hard Facts, einen über alle Food Hotspots, meine persönlichen 10 Tipps und natürlich einen zum Thema Surfen. Zu Beginn möchte ich mal alles rund um diese Reise mit euch teilen. Wie sind wir angereist, wie haben wir uns fortbewegt, was hat uns Sri Lanka gekostet, wie sah unsere Route aus, wo haben wir gewohnt und natürlich wie haben wir Sri Lanka erlebt.

    Ceylon – Eine unglaublich herzliche und abwechslungsreiche Insel

    Ich muss gestehen, ich habe vorher gar nicht so wirklich gewusst was mich erwartet. Man hört zwar von allen Seiten nur Gutes über diese wunderschöne Insel, aber eigentlich hatte ich Sri Lanka nie so wirklich am Schirm. Schande über mich, denn es ist eine traumhafte, abwechslungsreiche und vor allem sehr herzliche Insel. Wunderschöne lange Strände, gutes Essen, eine atemberaubende Natur und so freundliche Menschen.  Ich war wirklich begeistert und hier kann man schon ganz gut einige Wochen verbringen. Was ich besonders toll fand ist, dass es noch nicht ganz so extrem von Touristen überrannt wird. Also im Vergleich zu anderen asiatischen Reisezielen ist es auf Sri Lanka echt noch ruhig. Obwohl es natürlich auch hier schon mehr wird, denn es spricht sich natürlich schnell herum und ich glaube in ein paar Jahren wird das auch schon wieder ganz anders aussehen. Also schnell nach Sri Lanka mit euch.

    Anreise – Visum – Transport 

    Da wir lange nicht wussten wohin es eigentlich gehen soll, haben wir das Buchen unseres Fluges ziemlich lange hinausgeschoben. Was natürlich blöd ist, denn oft kann man ziemlich viel Geld sparen, wenn man länger im Voraus bucht. Schlussendlich hatten wir dann aber doch ziemliches Glück und haben nur rund 700 Euro bezahlt und das sogar mit Etihad Airways. Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann man echt ein paar gute Schnäppchen machen und sehr günstig fliegen. Ich finde diesen Artikel von Checkfelix wirklich hilfreich und vor allem das Beachten der Wochentage hat mir immer sehr geholfen.

    Für einen touristischen Aufenthalt nicht länger als 30 Tage benötigt man ein Visa, das man aber ganz einfach und unkompliziert online HIER anfordern kann. Das Visum kostet rund 35$ und wird per Mail innerhalb von 24 Stunden ausgestellt.

    Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen die man für Sri Lanka benötigt. Hier würde ich euch einfach raten vorher zum Arzt oder ins Tropeninstitut zu gehen und euch zu erkunden und dann nach eigenem Ermessen entscheiden, was ihr für Impfungen wollt. Ich habe die normalen Standardimpfungen und habe mich gegen die Tollwutimpfung entschieden – Achtung, hier muss man auch rechtzeitig starten denn die Impfung erfolgt in 3 Teilimpfungen.

    Es kamen auch einige Fragen zum Thema Transport. Wie bewegt man sich auf Sir Lanka fort. Wie kommt man von A nach B. Hier gibt es einige Möglichkeiten und es kommt natürlich auch aufs Budget an und welchen Komfort man möchte. Ob Bus, Taxi, Tuk Tuk oder Zug alles ist möglich. Wir haben beschlossen uns einen Shuttle (wurde von unserer ersten Unterkunft organisiert- 44 Euro) zu organisieren, da wir nach diesem langen Flug keine Lust mehr hatten, noch den richtigen Bus oder Zug zu suchen und da unser erster Stopp doch ein Stückchen von der Hauptstadt entfernt war, kam ein Tuk Tuk nicht in Frage. Die günstigste Variante zu reisen ist bestimmt der Bus, der auch mit Sicherheit ein Erlebnis ist. Leider war uns das mit Surfbrett ein bisschen zu mühsam, weshalb wir diese Transportart ausgelassen haben. Sonst sind wir aber eigentlich immer mit dem Tuk Tuk von Ort zu Ort gefahren und das ist sogar mit Rucksäcken und Surfgepäck möglich. Sogar längere Strecken sind wir manchmal mit dem Tuk Tuk gefahren, wobei ich sagen muss, dass die Fahrt nach Ella schon ein Abenteuer war. Vor Ort haben wir uns dann einfach ein Moped ausgeliehen und sind herumgefahren – meiner Meinung nach die entspannteste Fortbewegungsart, auch wenn man sich anfangs erst an den Verkehr gewöhnen muss. Zuerst wollten wir ja eigentlich mit dem Zug die Küste entlang fahren, weil es wirklich ein Erlebnis ist, aber da haben wir uns auf Grund unseres Gepäcks dagegen entschieden und sind dann nur von Ella nach Hatton mit dem Zug gefahren, aber mehr dazu ein anderes Mal.

    Kosten

    Sir Lanka ist wie viele Orte in Asien unheimlich günstig und man kommt eigentlich mit wenig Geld aus. Die offizielle Währung sind Sri Lanka Rupien und 1 Rupie sind 0,0049 Euro. Das heißt man hat immer ziemliche viele Scheine dabei. Bei mir hat es echt ein bisschen gedauert, bis ich mich an die Währung gewöhnt habe.
    Man kann auf Sri Lanka sowohl günstig leben als auch essen. So haben wir zum Beispiel auch mal für 9 euro die Nacht (für 2 Personen) gewohnt oder nur 2 Euro fürs Abendessen bezahlt. Es geht natürlich auch anders, denn die hippen Unterkünfte, Hotels und Restaurants kosten dann schon mehr. So haben wir für eine schönere Unterkunft für 2 Nächte zum Beispiel 140 Euro bezahlt. Es ist aber trotzdem immer noch um einiges günstiger als bei uns.
    Wir haben eigentlich bis auf die ersten 2 Unterkünfte nichts im Vorhinein gebucht, sondern immer ersten ein paar Tage vorher geschaut wo es als nächstes hingehen soll. Natürlich sind die hippen AirBnb Unterkünfte meist lange im Voraus ausgebucht, aber man findet eigentlich immer etwas nettes und wenn man Glück hat storniert wer und man bekommt doch noch ein Zimmer. Also meiner Meinung nach muss man nicht schon alles vorher buchen und kann sich auch einfach mal treiben lassen. Wir haben unsere Zimmer eigentlich immer über Airbnb oder Booking.com gebucht.

    Wenn ich euch über folgenden Link anmeldet bekommt ihr übrigens 30€ geschenkt. 

    Auch das Essen ist eigentlich sehr günstig, aber auch hier gilt, die hippen Läden kosten natürlich mehr als das Roti oder Curry im einheimischen Restaurant. Insgesamt hat uns der Urlaub 1400 Euro pro Person (exklusive Flug & Shopping) gekostet. Also da war wirklich alles dabei, Mopedverleih, Unterkünfte, Essen, Surfstunden, Shuttle und Ausflüge. Also haben wir ca. 55 Euro pro Tag pro Person gebraucht. Wobei man eben sagen muss, dass wir es uns sehr gut gehen haben lassen und es wäre auf jeden Fall günstiger gegangen.

    Unsere Route. Unterkünfte

    Wir haben uns vor unserer Reise natürlich erkundigt, wohin es gehen soll unsere Route stand aber vorher noch nicht fest. Wir wollten uns einfach alles offen halten und auch die Möglichkeit haben mal wo länger zu bleiben wenn wir Lust darauf hatten. So sind wir zum Beispiel länger in der Gegend um Ahangama geblieben und auch am Ende nochmals zurückgekehrt, weil es uns so gefallen hat.

    Hikkaduwa

    Unser erster Stopp war Hikkaduwa und wir sind hier 2 Nächte geblieben obwohl uns jeder geraten hat diesen Ort auszulassen. Wir wollten zuerst einmal ankommen, bevor es weitergeht und in Colombo bleiben war für uns keine Option da wir ans Meer wollten. Ich hab von vielen Seiten gehört das Hikkaduwa sehr touristisch sein soll und es nicht unbedingt ein Ort ist den man gesehen haben muss. Als wir ankamen, hatten wir aber gar nicht das Gefühl und die 2 Nächte zum ankommen waren genau richtig. Es war sogar ziemlich ruhig und wir haben uns hier eigentlich sehr wohl gefühlt. Man muss aber dazu sagen, dass wir nicht genau in der Hauptbucht, sondern etwas weiter unten gewohnt haben und genau vor Weihnachten dort waren. Deshalb kann ich auch nicht einschätzen wie es sonst so ist.
    Gewohnt haben wir im Mountain Wave Hotel einer sehr einfachen aber netten Unterkunft direkt am Strand. Das Hotel hat auch einen Surfshop dabei und liegt auch direkt am Spot was super praktisch ist. Der Besitzer war unheimlich nett, hat uns unseren Shuttle organisiert und ein paar gute Restaurant-Tipps gegeben. Eine Unterkunft, die man ohne Probleme weiterempfehlen kann. Leider habe ich von den ersten Tagen kein Foto, denn ich habe die Zeit genutzt um richtig anzukommen.

    Ahangama 

    Danach ging es gleich weiter nach Ahangama, wo wir die meiste Zeit unserer Reise verbracht haben. Hier hat es uns einfach so gut gefallen, dass wir nicht nur verlängert sondern am Ende für 6 Nächte wiedergekommen ist. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was an Ahangama mir gefallen hat, aber ich glaube es war einfach das entspannte Feeling. Man hat viele Surfspots direkt vor der Tür, ist mit dem Moped schnell in Unawatuna, Weligama oder Mirissa, aber es ist noch nicht so überlaufen. Für Leute die dieses entspannte Surf-Feeling mögen genau das richtige.

    Ahangama war also sozusagen unsere Base und wir sind einfach jeden Tag woanders hingefahren. Unawatuna fand ich zum Beispiel überhaupt nicht spannend und meiner Meinung nach reicht es wenn man einfach einen Tagesausflug hin macht, denn hier wimmelt es nur so von Touristen. Sehr gut haben mir dafür die Strände in Midigama gefallen, denn hier ist es einfach noch ruhiger und nicht so überlaufen. Auch in Weligama waren wir öfters, denn hier gibt es einen langen Beachbreak und auch viele leckere Cafes. Zum Wohnen wäre es aber denk ich nichts für mich, denn auch hier ist einiges los. Auch Mirissa hat mir sehr gut gefallen und es gibt einige wirklich schöne Plätzchen in der Gegend. Doch auch hier waren mir teilweise fast zu viele Menschen am Strand.

    Doch nun zurück zu Ahangama. Gewohnt haben wir zu Beginn im The Southern Gate. Ein kleines Boutique Hotel mit schönen Zimmern. Dank großer Glasfront im Zimmer kann man mit Meeresblick und Rauschen einschlafen und aufwachen – also wirklich toll.  Die Besitzer waren auch unheimlich freundlich und haben uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Untertags wurden wir sogar immer wieder mit frischen Kokosnüssen und Säften verwöhnt. Also eine wirklich nette Unterkunft, aber irgendwie fand ich sie trotzdem eine Spur zu teuer.

    Ahangama die Zweite

    Danach haben wir beschlossen, noch ein wenig zu bleiben und sind für 2 Nächte umgezogen und zwar ins The Kip. Hier hatten wir echt richtig viel Glück, denn diese Unterkünfte ist normalerweise Monate im voraus ausgebucht. Dank einer Stornierung durften wir Weihnachten im The Kip verbringen und haben unseren Aufenthalt sehr genossen. Seddy und Phoebe waren einfach die perfekten Gastgeber und haben uns sogar zu einem Weihnachtdinner eingeladen. Die Zimmer sind wunderschön und das Frühstück richtig lecker – Hier lässt es sich aushalten. Gewohnt haben wir im The Studio. Dieses Zimmer befindet sich im Garten und hat ein kleines Baumhaus und ein Outdoor-Bad dabei. Es gab hier nur kein warmes Wasser, was aber eigentlich halb so wild ist, denn in Sri Lanka ist es sowieso meistens warm.

    Hiriketya

    Weiter ging es nach Hiriketya und ich muss gestehen, ich bin ein bisschen zwiegespalten was diesen Ort betrifft, denn einerseits ist es wirklich eine wunderschöne Bucht und man kann hier wirklich gut essen, aber auf der anderen Seite ist es mir fast schon zu hipp und überfüllt gewesen. Als wir am 26. Dezember dort angekommen sind, war wirklich viel los und der Strand war richtig voll. Wenn ich dieser Bucht einen Namen geben könnte, dann würde ich sie wohl “die Instagram Bucht” taufen. Wir sind auch hier einfach mit dem Moped ein bisschen herumgefahren und haben die anderen Buchten besucht, weil es dort einfach um einiges ruhiger war. Es gibt auch einen kleinen Surfspot der eigentlich richtig gut wäre, aber der Nachteil ist, es ist ein ziemlich kleiner Spot und das Line-Up ist zu jeder Uhrzeit ziemlich voll. Ich habe nach 15 Minuten das Wasser verlassen, weil mir einfach viel zu viel los war. Außerdem habe ich mich irgendwie zwischen den ganzen Mädls in ihren ultraknappen Bikinis und Longboards Fehl am Patz gefühlt. Prinzipiell ist es eine richtig schöne Bucht, aber leider absolut kein Geheimtipp mehr. Zum Essen und Yoga machen perfekt, wohnen würde ich aber wahrscheinlich eher in einer Bucht weiter, oder ein bisschen außerhalb. Wir hatten ein Zimmer im Dots Bay House und auch wenn das Essen wirklich gut war, hat mich das Zimmer jetzt nicht so überzeugt. Es gibt hier sowohl Domes als auch Doppelzimmer die auch ok waren, aber für den Preis hätte ich mir dann doch ein bisschen mehr erwartet. Auch das Personal war nicht sonderlich freundlich und sehr sehr langsam. Eigentlich wollten wir ja im Salt House übernachten, aber das war leider bereits ausgebucht.

    Tangalle

    Danach wollten wir noch weiter in den Süden und da mir sehr viele Tangalle ans Herz gelegt haben, weil es dort noch nicht so touristisch sein soll, buchten wir 2 Nächte im Lucky beach hotel. Es gab zwei Gründe wieso ich diese Unterkunft gewählt habe und zwar hießen diese Lucky & Larry. Ok und weil das Hotel direkt am Strand lag. Doch Hauptgrund waren die zwei süßen Dackel die wirklich witzig waren. Auch die Unterkunft war sehr nett, zwar sehr rustikal und einfach, aber völlig ausreichend für uns. Die Besitzer waren zwei unheimlich witzige Kerle und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Einmal in der Woche veranstalten sie auch ein Barbecue und das kann ich nur wärmstens empfehlen. Super nett fand ich auch, dass wir mein Surfbrett zwischenlagern konnten, während wir mit dem Zug ins Landesinnere gefahren sind.

    Tangalle selber ist um einiges ruhiger, das stimmt. Der Strand ist sehr schön und es gibt einige leckere Fischlokale direkt am Strand. Mir hat aber das entspannte Feeling, das man in Surferorten so hat ein bisschen gefehlt. Ich hatte das Gefühl, das hier eher die typischen Strandurlauber hinfahren, die dann den einen oder anderen Ausflug planen und dann wieder zurückkommen. Tangalle ist wirklich sehr nett, aber der kurze Aufenthalt hat uns eigentlich gereicht.

    Yala Nationalpark

    In Sri Lanka gibt es doch einige Nationalpark, wo man noch einige wilde Tiere sehen kann und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Da Yala mehr oder weniger am Weg lag blieben wir eine Nacht im Lake View Treehouse,  von wo wir auch eine Safari machten. Die Unterkunft selber war richtig cool, denn wir haben die Nacht in einem richtigen Baumhaus mit Blick auf den See übernachtet. Es war zwar sehr rustikal und einfach gehalten, aber trotzdem hat es uns hier sehr gut gefallen. Der Besitzer spricht zwar nur gebrochen englisch, aber wir konnten uns trotzdem gut verständigen und haben hier auch sehr lecker Curry gegessen. Den Nationalpark bzw. die Safari selber, weiß ich nicht so recht ob ich empfehlen kann. Der Park ist wirklich schön, nur leider total überlaufen. Was dazukommt ist, dass Yala der Park mit den meisten Leoparden ist und das Ziel der Guides ist es einen zu sichten. Man rast also von einem zum anderen Platz, steht dann auch mal im Stau (ja im Park), nur um dann in 20 Meter Entfernung einen Leoparden zu sehen, der verkehrt auf einem Baum schläft. Ja klar möchte man in so einem Park auch Tiere sehen, aber mein Ziel war es nicht durch die Natur zu rasen. Ich wollte es genießen und lieber mal ganz in Ruhe bei einem Elefanten stehen bleiben. Das haben wir unserem Guide dann auch gesagt und am nächsten Morgen ist er es dann entspannter angegangen. Es war schon eine coole Erfahrung, aber könnte ich es mir nochmals aussuchen, würde ich wahrscheinlich einen anderen Park wählen.

    Ella

    Unser nächster Stopp war Ella und hier hat es mir sehr gut gefallen. Also der Ort selber ist super busy und schon eher touristisch, aber man kann in der Gegend unheimlich viel machen. Teeplantage besuchen, oder wandern gehen, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr. Meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Es ist einfach total anders als die Orte an der Küste, aber genau das macht es aus. Achtung hier braucht man aber schon mal was zum drüber ziehen, denn es kann ganz schön frisch werden. Gewohnt haben wir hier im Nest of Peak, das ein  bisschen außerhalb ist. Mit dem Moped ist man aber in 5 Minuten im Zentrum. Die Unterkunft selber ist auch sehr einfach, aber völlig ausreichend. Da wir kaum Zeit im Zimmer verbracht haben, war uns das auch nicht so wichtig.

    Adams Peak

    Bevor wir wieder zurück Richtung Meer fuhren stand noch der Adams Peak am Programm und so sind wir mit dem Zug bis Hatton und dann mit dem Tuk Tuk nach Nallathanniya gefahren, wo wir im Hugging clouds übernachtet haben. Eine sehr nette Unterkunft mit gemütlichen Zimmern und gutem Essen. Die Besitzer haben uns alles ganz genau für die Wanderung erklärt und gezeigt wo der Ausgangspunkt ist. Man kann ganz gemütlich vom Hotel weggehen was uns sehr wichtig war, da wir unsere Wanderung um 2 uhr morgens gestartet haben. Die Unterkunft kann ich auf jeden Fall empfehlen, wenn man vor hat auf den Adams Peak zu gehen. Es reicht aber auf jeden Fall wenn man 1 Nacht bleibt, denn der Ort selber kann gar nichts. Ich war sogar ein wenig geschockt wie unfreundlich die Menschen dort waren. Das war ich von Sri Lanka so gar nicht gewohnt. Die Pilgerung auf den Adams Peak ist aber trotzdem auf jeden Fall ein Erlebnis, aber auch dazu bald mehr.

    Ahangama

    Ja und zum Schluss mussten wir einfach nochmal ans Meer und da es uns in Ahangama einfach am besten gefallen hat, haben wir die letzte Woche im wunderschönen Gitano house verbracht. Gayashan und Emma waren einfach so tolle Gastgeber und wir haben uns hier richtig wohlgefühlt. Die beiden haben einen gemeinsamen Curry Abend veranstaltet, Gin Tonics für uns gemixt und uns viele nützliche Tipps gegeben. Gaya war sogar so nett und hat sich als Surf-Guide angeboten und uns nicht nur Spots sondern den einen oder anderen nützlichen Tipp gegeben. Diese Unterkunft kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Mit Pool, netten Besitzern und nicht weit vom Strand entfernt.

    Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit in Sri Lanka und es hat uns seht gut gefallen. Die Insel ist wirklich traumhaft und sehr abwechslungsreich. Jeder der vor hat nach Sri Lanka zu fliegen, tut es in den nächsten Jahren, denn ich glaube Sri Lanka wird das neue Bali werden und bald wird sicher um einiges mehr los sein und die Orte werden sich verändern.

  • Solo Travel Bali – Eure Fragen

    Solo Travel Bali – Eure Fragen

    Meine Bali Reise ist mittlerweile doch einige Monate her. Genau genommen sogar 10. Tja irgendwie habe ich es nie geschafft diesen Beitrag fertig zu stellen. Es ist einfach etwas anders, wenn man ohne Kamera auf Reisen fährt und eine Reise so ganz privat erlebt. Keine Ahnung wieso, aber die Fertigstellung fiel mir einfach schwer, obwohl ich meine Gedanken dazu gerne mit euch teilen wollte. Da ich aber zu diesem Thema immer noch so viele Fragen und Nachrichten bekomme, bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe endlich die paar Fotos zusammengesucht und den Text ausformuliert. Es wird einfach höchste Zeit, dass dieser Beitrag online geht. Vor einiger Zeit habe ich euch gefragt was ihr über meinen Solo-Trip nach Bali noch wissen wollt und habe diese Fragen gesammelt. Ja und here we go, hier sind meine Antworten dazu. Einen Beitrag zu meinen Bali Tipps findet ihr übrigens HIER. Solltet ihr noch Fragen könnt ihr mir die jeder Zeit stellen, ich versuche natürlich alles zu beantworten.

    Warum hast du dich entschlossen alleine zu reisen?

    Das ist eine gute Frage. Ich wollte das immer schon mal machen und habe die Menschen bewundert, die sich trauen alleine zu verreisen. Auch meine Schwester war schon mehrere Male Solo unterwegs und das fand ich einfach richtig toll und auch motivierend. Irgendwann habe ich mir gesagt, diese Erfahrung möchte ich einfach auch gemacht haben. Ich habe viele Berichte zu diesem Thema gelesen und dann auch ein Buch von einer Followerin bekommen. Letztes Jahr gab es einfach so viele Veränderungen bei mir, dass ich mir gedacht habe, wann wenn nicht jetzt. Ich wollte nicht später irgendwann sagen, ach wieso hast du das nicht gemacht. Im Februar bin ich dann über meinen Schatten gesprungen und in den Flieger Richtung Bali gestiegen. Ich hatte echt große Angst vor diesem Schritt und ihr müsst wissen ich habe einen zweiten Anlauf gebraucht. Denn der erste Flug im November wurde storniert.

    Warum Bali?

    Für mich gab es eigentlich nie eine Alternative und es stand von Anfang an fest, wenn ich alleine verreise dann muss es nach Bali gehen. Diese Destination steht schon seit sicher 10 Jahren auf meiner Liste und irgendwie habe ich es nie hingeschafft. Außerdem ist Asien für Alleinreisende doch sehr einfach, denn es ist sicher, günstig und man findet schnell Anschluss. Sehr wichtig war mir aber dass man Surfen kann, das war irgendwie so das Hauptkriterium für das Ziel, denn ich wollte einfach wieder richtig viel Zeit haben um mich einfach nur in die Wellen zu schmeißen.

    Wie hast du alles organisiert? Wo hast du gebucht? Welche Airline?

    Ich muss gestehen, ich habe eigentlich gar nicht so viel organisiert, denn ich wollte so flexibel wie möglich bleiben. Ich habe mir einfach geschworen, wenn ich so eine Reise mach dann richtig, also ohne großen Plan. Ich wollte mich einfach treiben lassen und deshalb wurde lediglich der Flug gebucht und ein Surfcamp für die erste Woche organisiert. Alles andere habe ich mir offen gelassen. Es standen zwar einige Orte und Dinge auf meiner Liste, aber ich muss sagen am Ende ist es ganz anders gekommen und aus einer “Rundreise” ist dann ein Daueraufenthalt in Canggu geworden. Doch es war genau richtig und ich würde so im Nachhinein betrachtet nichts anders machen. Den Flug habe ich damals glaub ich über Opodo oder Swoodoo gebucht und geflogen bin ich mit Emirates. Wirkliche Tipps, bzgl. Schnäppchen habe ich hier leider nicht, denn auf das habe ich in diesem Fall nicht geachtet. Ich wollte einfach nur fliegen und ich weiß wenn ich hier noch nach günstigen Flügen gesucht hätte, wäre mir sicher wieder eine Ausrede eingefallen. Also habe ich einfach nach dem gemütlichsten Flug gesucht und gebucht.

    Braucht man ein Visum? Welche Impfungen benötigt man?

    Wenn man bis zu 30 Tage in Bali bleibt braucht man kein Visum im Vorhinein. Das bekommt man dann einfach bei der Einreise. Hat man vor länger zu bleiben, muss man sich aber schon um eines kümmern. Da mir das so kurzfristig zu mühsam war, habe ich beschlossen genau am 30. Tag einfach auszureisen. Ich habe aber auch schon von vielen Seiten gehört, dass es meistens kein Problem ist, wenn man mal ein paar Tage überzieht. Ich lege dafür aber nicht meine Hand ins Feuer, weil ich für meinen Teil wollte da einfach nichts riskieren.
    Bzgl. Impfungen habe ich mich im Tropeninstitut erkundigt. Da ich ein paar Jahre davor erst in Afrika war, habe ich eigentlich nicht wirklich was benötigt und nur die klassischen Impfungen die man halt so hat, wie Hepatits A und B aufgefrischt. Spezielle Sachen habe ich mich nicht impfen lassen und mich auch gegen die Tollwut Impfung entschieden. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden.

    Backpack oder Koffer?

    Eindeutig Backpack. Das war meine erste Reise mit Rucksack und mir hat es so gefallen, dass es auch jetzt mit dem Backpack nach Sri Lanka geht. Natürlich kann man auch mit Koffer verreise, aber ich fand es mit Rucksack entspannter. Vor allem als ich dann zusätzlich auch noch mein Surfbrett hatte. Außerdem gehört ein Backpack einfach zu so einer Art von Reise dazu und das Feeling ist einfach ein ganz anderes.

    Wie kommt man von A nach B? Ist es sicher mit dem Moped zu fahren?

    Also von Ort zu Ort ganz entspannt mit dem Auto oder Bus. Man kann sich eigentlich überall ganz einfach einen Fahrer checken. Die gibt es dort wie Sand am Meer. Wenn man dann länger an einem Ort wie z.b. Ubud oder Canggu bleibt, ist es am besten man mietet sich ein Moped. Das ist super unkompliziert, günstig und man kommt super schnell von A nach B. Von einem eigenem Mietauto würde ich jedem eher abraten. Ja und zu Fuss geht dort eigentlich sowieso keiner.
    Die Mopeds sind so eine Sache und ich kenne kaum jemanden der nicht mit dem Moped auf Bali gestürzt ist, ich inklusive. Trotzdem ist es eigentlich wenn man vorsichtig fährt sicher. Das Problem ist glaub ich nur, dass jeder einfach ein Moped bekommt, auch wenn er z.B noch nie damit gefahren ist und so entstehen dann die Unfälle, wenn die Menschen nicht aufpassen. Es ist ziemlich chaotisch, aber man gewöhnt sich sehr schnell an den Trubel und irgendwann macht es dann echt Spaß und man kann sich den Tag ohne ein Moped gar nicht mehr vorstellen. Wenn man vorsichtig fährt ist es wirklich kein Problem. Helm nur nicht vergessen.

    Welche Unterkunft ist am besten wenn man alleine reist?

    Hostel. Guesthouse, ein Zimmer in einer Villa oder Surfcamp- Ich kann euch so jetzt gar nicht sagen was ich am besten fand, denn kennenlernen tut man eigentlich überall jemanden. Ein Hostel ist auf jeden Fall die günstigste Variante, aber es gibt auch viele Villen die Shared Rooms anbieten. Die sind auch sehr billig und so habe ich für 3 Nächte in einer Villa gewohnt und 9 Euro die Nacht bezahlt. Es kommt auch immer darauf an was für ein Typ man ist. Mir hat es auch im Hostel sehr gut gefallen, aber nach einigen Tagen war ich dann doch sehr froh wieder ein eigenes Zimmer und mehr Privatsphäre zu haben.

    Ist Bali teuer?  Was hast du ausgegeben ?

    Also im Grunde ist Bali nicht teuer, ABER es kommt immer darauf an wie man lebt. Man kommt dort schon mit echt wenig Geld am Tag aus. Geht man aber jeden Tag in ein Hipster Lokal und Kaffee trinken usw. kommt schon einiges zusammen. Man kann wie gesagt sehr günstig essen und wohnen, aber es geht natürlich auch teurer. Meine Tattoos zum Beispiel waren alles andere als billig. Wobei ich hier sagen muss, dass es mir schon wichtig war das ich in ein gutes Studio gehe. Was ich so in Summe ausgegeben habe kann ich nicht beantworten. Ich war nämlich ziemlich viel Shoppen, hatte ziemlich viele Surfstunden und habe es mir in diesem Monat richtig gut gehen lassen. Wahrscheinlich hätte ich auch 2 Wochen in ein gutes Hotel fahren können um das Geld, aber das war halt nicht mein Ziel. Es geht aber auf jeden Fall um einiges billiger.

    Muss man surfen können, wenn man ein Surfcamp auf Bali besucht? Wie hast du dein Surfbrett transportiert?

    Nein muss man auf keinen Fall. Ich war zum Beispiel im Rapture Surfcamp the Cliff und das war wirklich top, auch für Anfänger. Es gibt 2 Gruppen und die Lehrer sind echt super. Ich habe viele Leute dort kennengelernt die gerade erst begonnen habe, also nur Mut. Ich habe mein Surfbrett ja erst dort gekauft und es dann einfach in einem Boardbag transportiert. Es musste am Schluss nur als Großgepäck angemeldet werden. Mit Emirates ist das leider ziemlich teuer. Hier würde ich mich aber erkundigen, denn es gibt auch Airlines die einen kostenlosen Transport anbieten. Ich fliege zum Beispiel am Montag mit Etihad und solange ich meine 32 Kilo nicht überschreite darf mein Surfbrett kostenlos mit.

    Wie ist es alleine zu reisen?

    Großartig kann ich euch sagen. Niemals hätte ich es mir gedacht, dass mir diese Reise so sehr gefallen wird. Man traut sich viel mehr, muss über seinen Schatten springen und geht ganz anders auf Menschen zu. Wenn ich immer mit jemanden anderen verreist bin, habe ich immer die andere Person vorgeschickt egal was war. Ist man alleine unterwegs geht das natürlich nicht und soll ich euch was sagen, es ist total egal man macht sich einfach keine Gedanken drüber und fragt einfach selber. Alleine zu verreisen ist eine tolle Erfahrung und ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen. Ich habe in diesen Wochen so einiges dazugelernt. Wolltet ihr schon immer alleine wohin? Tut es, glaubt mir ihr werdet es nicht bereuen.

    Hast du dich je einsam oder unsicher gefühlt?

    Bevor ich in den Flieger gestiegen bin, ja. Ich war extrem unsicher hatte große Angst und bin mit Tränen im Flieger gesessen. Was wird mich erwarten? Werde ich viel alleine sein? Wie wird es mir gehen und vor allem wird es mir gefallen? Mir sind unzählige Fragen in meinem Kopf herumgespukt. Als das Flugzeug dann abgehoben ist, war alles einfach verschwunden. Die Vorfreude war größer als die Angst und ich bin richtig selbstsicher und motiviert in Bali aus dem Flieger gestiegen. Wirklich einsam war ich nie, nein. Ich hatte einen Tag, an dem es mir nicht so gut ging. Ich war alleine auf einer Insel, war erkältet und bin zuvor mit dem Moped gestürzt. Da habe ich mich kurz nicht so wohl gefühlt. Doch auch sowas gehört dazu. Ich bin früh schlafen gegangen und am nächsten Tag hat alles schon wieder ganz anders ausgesehen.

    Wie lernt man Menschen kennen? Bzw. Hast du vorher schon jemanden gekannt?

    Einfach überall. Der Spruch, wenn man auf Bali nicht alleine bleiben will, bleibt man auch nicht alleine, stimmt einfach so sehr. In Restaurants, Cafes, in Hostels, Surfcamps, Bars, beim Surfen, am Strand – man kann wirklich immer und überall mit den Menschen in Kontakt kommen. Meine größte Angst war ja  alleine zu bleiben, aber soll ich euch was sagen, das war einfach Schwachsinn. In 4 Wochen Bali war ich genau 1 Tag alleine und das auch nur weil ich es so wollte.  Viele Menschen auf Bali sind selber alleine unterwegs und daher auch sehr offen.Ich bin zwar ein sehr gesprächiger Mensch, aber Fremden gegenüber zu Beginn doch sehr zurückhaltend. Trotzdem habe ich so viele liebe und interessante Menschen von überall auf der Welt kennengelernt.
    Nein ich bin wirklich alleine nach Bali geflogen und habe niemanden gekannt. Carmen mit der ich sehr viel Zeit verbracht habe, hat zwar auf Instagram gesehen, dass ich da bin und mich angeschrieben, aber auch sie habe ich erst dort kennengelernt.

    Was hat dir am besten gefallen?

    Das ist eine Frage die ich so nicht beantworten kann. Die ganze Reise war wirklich besonders und es war die Kombi aus Ich kann machen was ich will, entspannen, abschalten und Menschen kennenlernen. Ich habe dort so viel erlebt, tolle Menschen mit unterschiedlichen Geschichten getroffen und es war wirklich eine unbeschreibliche Reise. Wenn ich nur daran denke muss ich Lächeln und bekomme Gänsehaut, denn es war die beste Entscheidung damals in diesen Flieger zu steigen. Ich habe unheimlich viel gelernt und bin für jeden Moment und die Erfahrung dankbar.
    Abschließend kann ich euch nur sagen, wenn ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt habt, alleine auf Reisen zu gehen tut es. Springt über euren Schatten, bucht diesen Flug, steigt in den Flieger und begebt euch auf dieses Abenteuer. Es kann nichts passieren, außer dass ihr vielleicht die beste Zeit in eurem Leben erlebt. Ja und wenn es euch nicht gefällt, macht es auch nichts dann geht es halt wieder nachhause und ihr habt es zumindest probiert. Doch ich kann euch sagen, das wird nicht passieren. Wenn die Leute sagen, alleine zu verreisen ist das beste was man mal ausprobieren kann, haben sie recht. Auch ich habe es nie geglaubt und wurde eines besseren belehrt. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass es nicht auch sehr schön ist, so eine Reise mit jemanden gemeinsam zu erleben. Doch wenn man so ein bisschen auf der Suche nach sich selbst ist, kann so ein Abenteuer schon ein auch helfen den richtigen Weg für sich zu finden.

    Solltet ihr noch Fragen haben oder euch etwas am Herzen liegen könnt ihr mir jederzeit schreiben. Gerne als Kommentar oder eine Email. Auch wenn es manchmal vielleicht ein bisschen dauert bis ich antworte, ich werde gerne auf alles eingehen.

  • Bali – Meine Stopps & Tipps

    Bali – Meine Stopps & Tipps

    Eigentlich wollte ich gar kein richtiges Travel Diary über meine Bali-Reise schreiben, denn geplant war eine Reise ohne andauernd Fotos zu machen. Aus diesem Grund bin ich auch ganz ohne Kamera weggeflogen und hatte eigentlich immer nur mein Handy und meine Polaroid dabei. Es hat richtig gut getan einen Trip einfach mal nur zu genießen und nicht nur durch die Spiegelreflexkamera zu sehen. Für meine Verhältnisse habe ich wirklich wenige Fotos gemacht und ich werde das definitiv öfters machen. Da ich aber unzählige Fragen bekommen habe, gibt es jetzt trotzdem einen kleinen Bericht mit all meinen Stopps, Unterkünften und natürlich auch Restaurant-Tipps. Ich muss aber gestehen, dass ich gar nicht so viel gesehen habe und euch hier jetzt auch nicht den ultimativen Bali-Guide liefern kann. Bei meiner Reise stand nämlich nicht Sightseeing, sondern Surfen und Abschalten im Mittelpunkt. Ich finde wenn man von Ort zu Ort reist und sich die Zeit mit vielen Programmpunkten vollstopft, ist man doch irgendwie wieder gestresst, zwar auf eine andere Art, aber wirklich entspannt bin ich dann nicht. Aus diesem Grund habe ich mir für die 4 Wochen auch nichts vorgenommen, außer meine Surfing Skills zu verbessern. Ich wollte die Zeit, die ich habe, einfach nur genießen und die Dinge tun, auf die ich Lust habe, deshalb bin ich auch ohne wirklich einen Plan zu haben, nach Bali geflogen. Bis auf meinen ersten Stopp hatte ich nichts gebucht und ich kann euch sagen, das ist die beste Art zu reisen, denn so kann man einfach ganz spontan entscheiden, was man machen möchte. Einfach in den Flieger steigen und sich treiben lassen – vor allem auf Bali geht das unheimlich leicht.

    FLUG -EMIRATES

    Zum Flug kann ich kann ich euch jetzt nicht sonderlich viel sagen, denn ich habe hier weniger nach Schnäppchen gesucht, sondern eher nach dem besten Flug, der mich schnell und unkompliziert nach Bali bringt. Ich wollte einfach keine ewig langen Aufenthalte und Zwischenstopps haben und deshalb habe ich einfach direkt über die Emirates-Seite gebucht. Normalerweise suche ich schon immer über Opodo und Swoodoo nach guten Angeboten, aber dieses Mal wollte ich es einfach unkompliziert. Wenn man so lange und vor allem weit fliegt, möchte man einfach nicht zu erledigt an- bzw. zurückkommen und da zahle ich gerne auch ein bisschen mehr. Gekostet hat mich der Flug nach Bali um die 900 Euro, was ganz ok ist, wenn man bedenkt, dass ich erst im Januar gebucht habe. Der Flug selber war super und beim Rückflug habe ich mir sogar ein Upgrade gegönnt und bin einen Teil der Strecke Business Class heimgeflogen. 24 Stunden vor meinem Flug habe ich nämlich ein Angebot zugeschickt bekommen und das musste ich dann einfach annehmen. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis kann ich euch sagen.
    Für meine nächste Bali-Reise habe ich mich dann aber doch gegen Emirates entschieden, da es ziemlich teuer ist, wenn man mit Surfboard reisen will. Aus diesem Grund habe ich dieses Mal Qatar gebucht, denn diese Airline akzeptiert Sportausrüstung als aufgegebenes Gepäck im Rahmen der Reisegepäcksmenge und ich muss somit nicht Extra zahlen.

    BUKIT HALBINSEL – Rapture Surfcamp The Cliff 

    Den einzige Stopp, den ich vorher geplant hatte war, die erste Woche im Surfcamp. Da ich noch nie alleine unterwegs war, dachte ich mir, es ist sicher einfacher am Anfang in einem Camp abzusteigen, denn dort lernt man bekanntlich sehr schnell und einfach Menschen kennen. Also war ich die ersten 7 Tage im Rapture Surfcamp The Cliff. Ich kann euch das Camp wirklich nur ans Herz legen und ich hatte eine richtig tolle Zeit dort. Es ist traumhaft schön, die Menschen sind unglaublich nett, das Essen ist gut und die Surfstunden waren auch richtig klasse. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschritten, hier kommt jeder zu seinen Wellen. Ich habe in meiner Zeit im Camp unheimlich viel gelernt  und dank der Surfguides auch echt viel weitergebracht. Zu viel will ich hier jetzt aber nicht verraten, denn ich habe noch einen Blogbeitrag zu meinem Aufenthalt geplant.




    CANGGU 

    Mein nächster Stopp war Canggu, wo ich eigentlich nur maximal eine Woche bleiben wollte. Irgendwie bin ich dort dann aber doch etwas länger hängen geblieben – besser gesagt fast 3 Wochen. Es hat mir einfach so unglaublich gut gefallen, dass ich nicht mehr weg wollte. Ich bin zwar nach einer Woche abgereist, aber nach 2 Tagen wieder gekommen. Es war einfach genau meins, ein kleiner hipper Surferort, wo man es sich richtig gut gehen lassen kann. Nach kürzester Zeit habe ich mich in Canggu irgendwie wie zuhause gefühlt. Morgens surfen, dann Kaffee trinken und Mails beantworten, dann ein bisschen shoppen oder zur Massage und dann ab ins nächste Café, bevor es am Abend zum Sunset ging  und nein auch nach 3 Wochen war mir noch nicht langweilig. In Canggu und Umgebung gibt es einfach so unglaublich viel und auch wenn es ein bisschen ein Hipster Place und nicht ganz so ruhig ist, mochte ich es unheimlich gerne. Lustigerweise habe ich einige Leute kennengelernt, die alle nach ner Zeit nochmal zurückgekehrt sind. Wer schon mal dort war, weiß wahrscheinlich ganz genau was ich meine. Es gibt unzählige Möglichkeiten shoppen zu gehen. An jeder Ecke findet man coole Cafés und Restaurants und auch zum Surfen ist Canggu richtig klasse – Das Line Up hier ist zwar etwas voller, aber man wenn man so wie ich mit einem Surfguide unterwegs ist, findet man ab und zu auch Plätze wo nicht so viel los ist. Es gibt auch ein paar richtig coole Spots, die etwas außerhalb, aber mit dem Scooter relativ schnell erreichbar sind. Canggu ist irgendwie zu meinem Happy Place geworden und klar hat das einerseits mit den coolen Surfervibes zu tun, aber auch mit den lieben Leuten, die ich dort kennengelernt habe.

    Canggu – Surfguide – Dank der lieben Carmen, hatte ich während meiner Zeit einen richtig super Surfguide. Natürlich kann man sich auch einfach am Strand ein Brett ausleihen oder eine Stunde buchen, aber wenn man etwas weiterbringen möchte, dann rate ich jedem sich einen Guide zu nehmen. Ich war mit Romi von Semua Surfing unterwegs und ich hätte keinen besseren Guide erwischen können. Morgens hat er mich abgeholt und wir sind zum Spot gefahren und haben meistens ca. 2 Stunden im Wasser verbracht. Ich habe dank ihm unheimlich viel gerlent und am Ende sogar ein paar Wellen alleine (ohne anschubsen) erwischt. Er ist ein super herzlicher Mensch und war sogar so nett und ist mit mir Surfboard kaufen gefahren. Da ich mich hier nicht so wirklich ausgekannt habe, war es gut jemanden dabei zu haben, der wirklich Ahnung hat und von dem man gut beraten wird.

    Canggu – Unterkünfte – Hier gibt es Hostels für 7 Euro die Nacht bis hinzu kleinen Boutique Hotels und Villen. Mein Tipp, schaut unbedingt auf Airbnb, denn da gibt es ein paar richtig coole Zimmer oder eben ganze Unterkünfte für relativ wenig Geld. Da ich ein bisschen Abwechslung wollte, habe ich hier ein variiert und war zuerst in einem Hostel in einem Mädchenschlafsaal, dann in einer Villa wo ich mir ein Zimmer mit 2 Jungs geteilt habe, bevor ich mir dann ein Zimmer für mich selber gemietet habe. Es waren wirklich alle Unterkünfte top und ich würde überall wieder absteigen.

    • The Farm Hostel – hier gibt es nur Gemeinschaftszimmer
    • The Line Up Villa – hier gibt es ein Gemeinschaftszimmer, aber auch ein Doppelzimmer. Habe ich über Airbnb gefunden und die Vermieter waren so unheimlich nett.
    • Villa – auch diese Villa habe ich über Airbnb gebucht. Sie war ein bisschen teurer, aber auch unheimlich schön und perfekt von der Lage. Ich hatte eines von 3 Zimmer.
    • Delima Homestay – Hier habe ich die letzte Woche in Canggu verbracht und diese Unterkunft kann ich jedem nur ans Herz liegen. Ein super lieber Besitzer, nette Zimmer, ein schöner Pool und auch von der Lage super. Es liegt in Berawa, also ein bisschen außerhalb, aber dafür ist es ein bisschen ruhiger. Mit dem Scooter ist man aber trotzdem in wenigen Minuten am Strand bzw. in Canggu.

    Canggu – Food Food Food – 

    Wer gerne gut isst, oder guten Kaffee trinkt, wird sich hier auf jeden Fall wohlfühlen. Da ich einfach in zu vielen unterschiedlichen Restaurants und Cafès war, werde ich diese hier nur auflisten und meine Empfehlungen abgeben, denn sonst sprengt das diesen Beitrag ein wenig.

     

    • Satu Satu – mein Lieblingscafe. Hier gibt es wirklich den besten Kaffee
    • Organic Cafe – sehr gute Bowls
    • Motion Cafe – hier gibt es den besten Lachs-Mango Salat, den ihr vielleicht HIER schon entdeckt habt
    • Shady Shack – unbedingt einen Kale Storm trinken. Der beste Smoothie
    • Bali Buda  – die besten Zimtschnecken
      Deus Cafe – hier werden Fleischliebhaber fündig
    • Quince – der Avocado Burger ist ein Traum
    • Sprout – die Salate, der Kaffee, die Tees. Mehr muss ich glaub ich nicht sagen
    • Hungry Birds
    • Crate Coffee – bisschen sehr Hipster, aber sehr gutes Essen und da muss man einfach vorbeischauen
    • Avocado Cafe – unbedingt das Tuna Tartar probieren
    • La Baracca – die beste Pizza und super nettes personal
    • Poke Poke
    • Samadi Market – immer am Samstag.




    Party & Drinks – 

    In einem Surferort wie Canggu kommt natürlich auch das Feiern nicht zu kurz. Natürlich habe ich mir auch hier ein bisschen etwas angeschaut. Ich bin zwar nicht die größte Partyqueen, aber ab und zu gehe ich schon gerne aus und wenn es nur für Drinks am Strand ist. Auf jeden Fall wird es in Canggu nicht langweilig und es ist eigentlich fast immer etwas los

    • The Lawn – ein bisschen fancy, aber sehr schön für Drinks und Sunset am Freitag
    • Pretty Poison – mein Lieblingsplätzchen am Abend. Drinks inkl. Skatepool. Dienstag & Donnerstag
    • Old Mans – Jeder kennt diese Bar am Strand  und man sollte auf jeden Fall auf ein Bier vorbeischauen. Hier ist eigentlich immer was los.
    • Sandbar – Die meisten Partys enden um Mitternacht. Wer nachher noch motiviert ist, sollte in der Sandbar vorbeischauen. Ich habe mir diese Spektakel einmal gegeben und es war echt lustig. Der Hangover am nächsten Tag aber eher wenig.
    • Deus – Am Sonntag gibt es hier immer Livemusik, was eigentlich ganz cool ist.

    NUSA PENIDA

    Nach Canggu ging es für mich für 2 Tage mit dem Boot weiter nach Nusa Penida. Diese Insel ist wirklich ein Paradies. Trotzdem würde ich sagen, dass eigentlich eine Nacht, maximal zwei reichen. Es gibt einige wunderschöne Strände und Aussichtspunkte, aber das war es auch schon. Am ersten Tag habe ich die Insel auf eigene Faust mit dem Moped erkundet – Vorsicht, die Straßen sind nicht wirklich asphaltiert und es kann schon mal ganz schnell passieren, dass man stürzt. Am zweiten Tag habe ich mir dann einen Guide gecheckt, der mich mit dem Moped herumgeführt und mir die Insel gezeigt hat. Ich habe eigentlich all die wichtigen Spots gesehen und er hat sogar richtig viele und schöne Fotos von mir gemacht. Ich habe meinen Transfer von Canggu nach Nusa Penida über Balitrips.com gebucht und der Fahrer, der mich zum Hotel gebracht hat, hat sich gleich angeboten und mich am nächsten Tag herumgeführt.

    Gewohnt habe ich in einem kleinen aber feinen Homestay direkt am Wasser. Der Besitzer des Waterside Inn hat zwar nicht wirklich viel Englisch gesprochen, aber er war trotzdem sehr herzlich, hat mir ein Moped gegeben und mir geholfen soweit es ging.

    MOUNT BATUR – Camping

    Nach diesem Ausflug habe ich wohl die meisten Nachrichten bekommen, denn ganz viele von euch fanden es sehr verrückt, dass ich alleine auf einem Vulkan übernachtet habe. Die meisten Leute stehen mitten in der Nacht auf, gehen auf den Vulkan und schauen sich dann den Sonnenaufgang an. Durch Zufall bin ich auf diese Tour aufmerksam geworden und dachte mir, es wäre sicher ein Spaß in einem Zelt auf einem Vulkan zu übernachten. Gemeinsam mit einem Guide ging es also auf den Mt. Batur, wo es am Gipfel dann Tee und Abendessen gab. Ganz allein habe ich mir den Sonnenuntergang angesehen und in einem Zelt übernachtet. Es war zwar etwas frisch, aber ich muss sagen, ich habe echt gut geschlafen. Früh am Morgen bin ich dann natürlich für den Sonnenaufgang aufgestanden, den ich mit einem leckeren Frühstück genossen habe, bevor es dann wieder runter ging. Dieser Ausflug war ein richtiges Abenteuer und ich würde es jederzeit wieder machen – ja auch alleine. Ich muss ja gestehen, dass ich am Anfang dachte, es wären noch andere Leute dabei, aber dem war nicht so. Was aber auch kein Problem war, denn es war auch ganz schön sowas alleine zu erleben. Gebucht habe ich über Voyagin.

    MEDEWI – Surfing

    Im Westen von Canggu, ca. 2 Stunden mit dem Auto, liegt Medewi und jeder, der gerne surft MUSS nach Medewi. Hier gibt es noch kaum Tourismus und auch das Line-Up ist nicht so extrem überfüllt wie in Canggu. Außerdem gibt es hier die länge Linkswelle und glaubt mir, es ist ein Traum dort zu surfen. Ich war bis jetzt immer nur für Tagestrips dort, habe aber überlegt ob ich im Juni nicht ein paar Tage dort bleiben soll.




    UBUD

    Ja und Last but not Least noch ein paar Worte zu Ubud. Ich muss gestehen, dass ich nicht so viel gesehen habe, weil ich nur einen Tagesausflug gemacht habe. Es hat mir zwar gut gefallen, aber ja was soll ich sagen, in Ubud gibt es keinen Strand und keine Wellen und deshalb war es nicht ganz so interessant für mich. Wie gesagt, bei mir stand das Surfen im Mittelpunkt der Reise und ja, mehr muss ich dazu glaub ich nicht sagen. Es war trotzdem schön es mal gesehen zu haben. Der Ridge Walk ist ein netter kleiner Spaziergang, der mir ganz gut gefallen hat. Außerdem war ich im Monkey Forest (ein Must See als Affenliebhaberin), bei den Reisterrassen und der bekannten Bali Swing. Mal schauen vielleicht statte ich Ubud im Juni noch einen Besuch ab und schaue mir dann ein bisschen mehr an, aber nur wenn es keine Wellen gibt.