Kategorie: Oberösterreich

  • Wandern -Vormauerstein

    Wandern -Vormauerstein

    Nachdem sich das Wetter am Wochenende mal wieder von seiner besten Seite gezeigt hat, bin ich ins Auto gestiegen und habe dem Salzkammergut einen kleinen Besuch abgestattet . Ich mag die Wanderungen in dem Seengebiet einfach unheimlich gerne und es gibt einfach so viele tolle Berge, die auch noch auf meiner Liste stehen. Dieses Mal stand zum zweiten Mal der Vormauerstein am Plan. Schon im November habe ich diese Wanderung gemacht und statt Blick auf den See, hatten wir ein wunderschönes Wolkenmeer vor uns. Ist natürlich auch sehr schön, aber ich wollte die Aussicht dann doch auch einmal sehen, wie sie an klaren Tagen ist. Am ersten Teil des Weges herrschten schon richtige Frühlingsvibes und es war unglaublich warm und überall haben sich schon die Blümchen blicken lassen. Nach der Hälfte hat sich dann der Winter nochmal blicken lassen und die letzten Meter vor dem Gipfel lag noch jede Menge Schnee. Stöcke sind hier also auf jeden Fall von Vorteil und machen vor allem den Abstieg ein wenig leichter – vor allem wenn man zu dieser Jahreszeit beschließt auf den Vormauerstein zu gehen. Die Wanderung selber ist aber wirklich unglaublich schön und abwechslungsreich und man wird mit einem wunderschönen Blick auf den Wolfgangsee und auf den Schafberg belohnt. Kleiner Tipp, da es sich hierbei um eine sehr beleibte Wanderung handelt, macht es auf jeden Fall Sinn schon in der Früh los zu gehen. Vor allem, wenn man sich den doch nicht so großen Gipfel mit vielen anderen Menschen teilen möchte.

    Schwierigkeit  Leicht/mittel 
    Dauer (An- und Abstieg) 3:30h
    Distanz  9,2 km
    Höhenmeter 780 hm 
    Hundetauglich Ja
    Ausgangspunkt  Jausenstation Holzerbauer
    Hütte/Einkehrmöglichkeit Ja am Start- und Endpunkt – Jausenstation Holzbauer
    meine Bergfextour  April 2021 

    Die Route:

    Die Wanderung startet bei der Jausenstation Holzbauer, wo man auch ohne Probleme parken kann. Der Bauer sammelt jedoch seit letztem Jahr 2 Euro Parkgebühr pro Auto ein. Beim Parkplatz vorbei folgt man den Weg nach rechts Richtung Vormaueralm, der in den Wald führt. Zuerst ist der Weg noch sehr gemütlich und wird dann aber doch relativ schnell steil. Der Weg selber ist aber wirklich wunderschön und nicht sonderlich schwierig zu begehen. Entlang des Weges sind überall Schilder mit Zwergen und Sprüchen angebracht. Nach ca. einer halben Stunde erreicht man ein schönes Aussichtsplatzerl mit traumhaften Blick auf den Wolfgangsee, dass sich perfekt für eine erste kurze Verschnaufpause eignet. Man folgt dem Pfad bis zur Sommeraualm und quert ein paar Mal die Forststrasse, bis man das Almgebiet erreicht. Mit etwas Glück kann man hier Gämse oder Rehe sehen. An der Hütte vorbei geht es weiter Richtung Vormaueralm und wieder zurück in den Wald. Wenn man das Plateau der Vormaueralm erreicht hat man auch das erste Mal einen wunderschönen Blick auf den dahinterliegenden Schafberg und auch den Attersee. An den Hütten vorbei geht es dann links Richtung Vormauerstein Gipfel. Für das letzte kurze Stück sollte man trittsicher sein, denn hierfür muss man ein bisschen kraxeln und die Hände kommen zum Einsatz – Es ist keine sehr schwere Passage, aber trotzdem ist Vorsicht geboten. Nach der kurzen Kraxelei wird man dann mit einer traumhaften Aussicht auf den Wolfgangsee und die Berge belohnt. Hinter dem Vormauerstein ragt der Schafberg empor. Mit einer kleinen Jause lässt es sich hier oben in der Sonne schon sehr gut aushalten. 

     

    Für den Abstieg kann man entweder den selben Weg retour wählen oder man biegt bei der Vormaueralm nach links in den Wald und folgt dem Schild Richtung St. Wolfgang. Dieser Weg führt einen über die Forststrasse zurück zum Parkplatz. Der Weg ist zwar langweiliger, aber gemütlicher. Man kann die Runde natürlich auch andersrum gehen, was ich persönlich nicht empfehlen würde, da der Weg durch den Wald um einiges schöner ist als wenn man die Forststrasse bergauf geht. Eine wirklich schöne Rundwanderung die man in 3bis 3,5h (ohne Pause) gemeistert hat.

  • Wandern – Frauenkopf/Schober

    Wandern – Frauenkopf/Schober

    Eine richtig schöne und nicht zu lange Tour, die ich mit Denise im April gemacht habe, war die Wanderung zum Frauenkopf und auf den Schober. Für einen Vortrag waren wir in Salzburg und haben am nächsten Tag beschlossen noch ein bisschen die Gegend um den Fuschlsee zu erkunden. Das Wetter war zwar ziemlich wechselhaft und wir wurden beim Abstieg dann noch vom Hagel überrascht, trotzdem hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt. Die Aussicht vom Gipfel mit Blick auf den See und den Schafberg ist einfach atemberaubend schön und die düstere Stimmung hat es irgendwie ganz besonders gemacht. Diese Tour habe ich noch nicht mittels Bergfex App getrackt, deshalb sind wir hier auch den selben Weg rauf und wieder runtergegangen, weil wir irgendwie die Abzweigung nicht gefunden haben. Ohne Orientierung und App bin ich dann oft doch aufgeschmissen. Laut dem schlauen Internet gibt es aber auch wirklich einen Schoberrundweg, wo man zuerst zum Schober und dann zum Frauenkopf gelangt – gut zu wissen fürs nächste Mal




    Schwierigkeit: Mittel
    Strecke: ca. 4 km
    Dauer An- & Abstieg: ca. 2 h
    Höhenmeter: 400 hm
    Hundetauglich: Ja, wenn fit & trittfest – Achtung, am Ende kleine Kletterpassage
    Ausgangspunkt: Parkplatz Ansitz & Forsthaus Wartenfels
    Hütte: Nein

    Wir sind auf jeden Fall vom Parkplatz Wartenfels losgegangen und haben uns eigentlich anfangs immer rechts gehalten. Zu Beginn spaziert man noch ganz gemütlich durch den Wald. Tja und dann standen wir auf einmal vor einem roten Schild mit der Aufschrift “Schwer. Nur für Geübte”. Denise war zuerst nicht so begeistert von meiner Idee, diesen steilen Weg zu nehmen, hat sich dann aber doch recht schnell überreden lassen. Also ging es weiter über Stock und Stein und der Weg wurde recht schnell auch sehr steil.  In Serpentinen und über Steinstufen ging es für Denise, Tobi und mich also Richtung Gipfelkreuz. Ich muss sagen, dass der Aufstieg echt schön und auch Abwechslungsreich ist, jedoch muss man die Augen gut offen halten und schauen wo man hintritt, denn Teilweise liegt echt viel Geröll herum und das kann dann schon auch mal ein bisschen rutschig werden.  In nicht einmal einer Stunde haben wir den ersten Gipfel erreicht, wo wir kurz eine Pause einlegten und die tolle Aussicht genossen. Danach ging es weiter über den Waldweg Richtung Schober. Der letzte Abschnitt ist dann eine eher felsige Passage und kurz vorm Ziel muss man auch noch ein bisschen klettern.  Es gibt Drahtseile und Trittklammern und ist wirklich nur ein Ministück, das jeder schafft. Den kleinen Tobi haben wir einfach raufgehoben und schon standen wir da am Gipfel und vor uns der See und der Schafberg. Es war wirklich traumhaft schön und ich wäre gerne noch länger oben geblieben. Leider hat es dann aber zum Regnen begonnen und wir haben uns somit recht schnell auf den Rückweg gemacht. Wie schon erwähnt sind wir den selben Weg zurückgegangen, da wir irgendwie die Rundwegschilder übersehen haben – haben wir wohl mal wieder zu viel geplaudert.
    Bergab ist der Weg zwar immer noch cool zum gehen, aber man muss auf Grund des vielen Gerölls echt besonders gut aufpassen. Ich bin nicht nur einmal auf meinen Vier Buchstaben gelandet. Als wir dann den Waldweg erreichten, wurden wir auch noch richtig böse von Hagel überrascht und ihr könnt euch sicher vorstellen, dass unser Tempo immer schneller wurde. Die liebe Denise hat dann gegen Ende doch ein bisschen mehr geflucht und war glaub ich heilfroh als wir dann klatschnass endlich wieder beim Auto angekommen sind. Die Wanderung zum Frauenkopf und Schober ist wirklich ganz toll und auch hier wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Wie der ganze Rundwanderweg ist, weiß ich leider nicht, aber das werde ich ganz bald mal ändern und dann hier ergänzen.